DB Regio – Rückbau und Verwertung von über 1.000 Fahrscheinautomaten
Für DB Regio übernimmt SECOSERV in Ludwigsfelde den Rückbau von mehr als 1.000 Fahrscheinautomaten. Rund 7.000 Kassen, Kassetten und Magazine sowie etwa 15.000 kategorisierte Bauteile werden geprüft, geeignete Komponenten repariert und eingelagert; zugleich werden voraussichtlich rund 300 Tonnen Altmetall verwertet.

Kunde: DB Regio
Auftragsort: Ludwigsfelde bei Berlin
Über 1.000 Fahrscheinautomaten werden fachgerecht zurückgebaut
Im Zuge der Modernisierung der Vertriebsinfrastruktur übernimmt SECOSERV für DB Regio in Ludwigsfelde bei Berlin in den kommenden Monaten den fachgerechten Rückbau von mehr als 1.000 nicht mehr benötigten Fahrscheinautomaten. An die Stelle der bisherigen Systeme tritt eine neue Automatengeneration, die überwiegend auf bargeldlose Bezahlverfahren ausgerichtet ist.
Der Auftrag umfasst deutlich mehr als die reine Demontage. Die Automaten werden kontrolliert zerlegt, wichtige technische Komponenten ausgebaut, kategorisiert und geprüft. Geeignete Bauteile werden bei Bedarf repariert beziehungsweise aufgearbeitet und anschließend für eine spätere Wiederverwendung eingelagert.
Rund 7.000 Kassen, Kassetten und Magazine sowie 15.000 Bauteile
Die Größenordnung des Projekts zeigt sich nicht allein an den mehr als 1.000 Automaten. Zusätzlich werden rund 7.000 Kassen, Kassetten und Magazine erfasst, bearbeitet und entsprechend ihrer weiteren Verwendung eingeordnet. Hinzu kommen etwa 15.000 kategorisierte technische Bauteile, darunter PIN-Pads und Displays.
Wiederverwendbare Komponenten werden gezielt ausgebaut, technisch geprüft und bei Bedarf repariert. Nach erfolgreicher Prüfung lagern wir diese strukturiert ein und halten sie für eine spätere Nutzung vor. Damit steht nicht die Entsorgung, sondern zunächst der Erhalt technisch sinnvoll weiterverwendbarer Komponenten im Mittelpunkt.
Prüfen, reparieren, einlagern und wiederverwenden
Durch die systematische Prüfung entsteht ein geordneter Komponentenbestand. Funktionsfähige oder reparable Baugruppen können weiterverwendet werden, während nicht mehr wirtschaftlich nutzbare Materialien konsequent den vorgesehenen Verwertungswegen zugeführt werden.
Für den Auftraggeber bedeutet dieser Prozess weniger Materialverluste, eine bessere Verfügbarkeit geeigneter Ersatzkomponenten und eine nachvollziehbare Trennung zwischen Wiederverwendung und stofflicher Verwertung.
Rund 300 Tonnen Altmetall für die geregelte Verwertung
Aus dem Rückbau entstehen voraussichtlich rund 300.000 Kilogramm beziehungsweise 300 Tonnen Altmetall und weitere Materialfraktionen. Nach Ausbau der weiterverwendbaren Komponenten werden diese Materialien getrennt und über geeignete Entsorgungs- und Recyclingpartner einer fachgerechten Verwertung zugeführt.
Für die Behandlung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten bildet unter anderem die DIN EN 50625-1 einen technischen Rahmen. Sie beschreibt allgemeine Anforderungen an die Behandlung entsprechender Altgeräte. Entscheidend ist für das Projekt die klare Reihenfolge: geeignete Komponenten erhalten und wiederverwenden, verbleibende Materialien sauber trennen und anschließend geregelten Verwertungswegen zuführen.
Automatenservice über den gesamten Lebenszyklus
Mit dem Auftrag erweitert SECOSERV das bestehende Leistungsspektrum rund um Automaten um einen wichtigen Baustein. Bisher lagen die Schwerpunkte auf Aufbau, technischer Betreuung, Wartung und Instandhaltung. Mit Demontage, Komponentenprüfung, Reparatur, Einlagerung und Verwertung kommt nun auch das Ende des technischen Lebenszyklus hinzu.
Damit lässt sich der Automatenservice zukünftig deutlich umfassender abbilden: vom Aufbau über Wartung und Instandhaltung bis zur fachgerechten Entwertung beziehungsweise Demontage, Aufarbeitung wichtiger Komponenten und geregelten Verwertung nicht mehr benötigter Materialien.
Weniger Schnittstellen bei großen Modernisierungsprojekten
Bei mehr als 1.000 Automaten, rund 7.000 Kassen, Kassetten und Magazinen sowie etwa 15.000 kategorisierten Bauteilen wird der Rückbau selbst zu einem anspruchsvollen technischen und logistischen Projekt. Demontage, Prüfung, Reparatur, Dokumentation, Lagerung und Verwertung müssen ineinandergreifen.
Ein koordinierter Prozess schafft klare Verantwortlichkeiten und verbessert die Nachvollziehbarkeit. Wiederverwendbare Technik bleibt verfügbar, Materialien werden getrennt und die Umstellung auf die neue Automatengeneration kann strukturiert begleitet werden.
Automatenservice vom Aufbau bis zum fachgerechten Rückbau
Häufig gestellte Fragen
Bei mehreren hundert oder tausend Automaten ist ein strukturierter Rückbau entscheidend. Im aktuellen Projekt für DB Regio betrifft dies mehr als 1.000 Fahrscheinautomaten sowie rund 7.000 Kassen, Kassetten und Magazine. Hinzu kommen etwa 15.000 kategorisierte technische Bauteile.
Die Geräte und Komponenten werden nach festgelegten Abläufen demontiert, erfasst, geprüft und ihrer weiteren Verwendung zugeordnet.
✓ Koordinierte Demontage großer Stückzahlen
✓ Erfassung und Bearbeitung von Kassen, Kassetten und Magazinen
✓ Prüfung und Kategorisierung technischer Bauteile
Empfehlung: Größere Rückbauprojekte sollten als eigener technischer und logistischer Prozess geplant werden.
Geeignete Bauteile müssen nicht automatisch entsorgt werden. Wichtige wiederverwendbare Komponenten werden beim Rückbau gezielt ausgebaut, technisch geprüft und bei Bedarf repariert beziehungsweise aufgearbeitet.
Nach erfolgreicher Prüfung werden die Komponenten strukturiert eingelagert und für eine spätere Wiederverwendung vorgehalten. Dadurch bleiben funktionsfähige technische Ressourcen erhalten und Ersatzteile können wirtschaftlich weitergenutzt werden.
✓ Gezielter Ausbau wichtiger Komponenten
✓ Technische Prüfung und Reparatur geeigneter Bauteile
✓ Strukturierte Einlagerung zur späteren Wiederverwendung
Empfehlung: Wiederverwendbare Komponenten sollten bereits vor Beginn des Rückbaus definiert und in einen geregelten Prüf-, Reparatur- und Lagerprozess übernommen werden.
Ja. Technische Dienstleistungen können von Aufbau und Installation über Wartung und Instandhaltung bis zur späteren Demontage und Verwertung miteinander verbunden werden.
Wiederverwendbare Komponenten werden dabei ausgebaut, geprüft, bei Bedarf repariert und für eine spätere Nutzung eingelagert. Dadurch reduziert sich die Zahl der Schnittstellen und der Auftraggeber erhält einen durchgängigen Prozess für seine Automateninfrastruktur.
✓ Aufbau, Wartung und Instandhaltung
✓ Prüfung, Reparatur und Einlagerung von Komponenten
✓ Demontage und fachgerechte Verwertung
Empfehlung: Bei größeren Automatenbeständen ist eine langfristige Betrachtung des gesamten Lebenszyklus besonders wirtschaftlich.
Ein koordinierter Rückbau schafft klare Zuständigkeiten für Demontage, Komponentenprüfung, Reparatur, Lagerung und Verwertung. Bei mehr als 1.000 Automaten, rund 7.000 Kassen, Kassetten und Magazinen sowie etwa 15.000 kategorisierten Bauteilen wird die strukturierte Steuerung besonders wichtig.
Wiederverwendbare Komponenten wie PIN-Pads, Displays und weitere Baugruppen können geprüft, bei Bedarf repariert und eingelagert werden. Nicht mehr nutzbare Materialien werden getrennt und geeigneten Verwertungswegen zugeführt.
✓ Weniger Schnittstellen
✓ Nachvollziehbare Komponenten- und Materialströme
✓ Verbindung von Technik, Logistik, Reparatur und Verwertung
Empfehlung: Rückbauprojekte sollten Technik, Komponentenmanagement und Verwertung immer gemeinsam betrachten.
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